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Interview

Kocher: "Das Arbeitslosengeld kann nicht mehr weit sinken"

Die positiven Effekte der Kurzarbeit würden die negativen übersteigen, sagt Arbeitsminister Martin Kocher.
Die positiven Effekte der Kurzarbeit würden die negativen übersteigen, sagt Arbeitsminister Martin Kocher.Carolina M. Frank
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Arbeitsminister Martin Kocher will effizientere Strafen für Arbeitslose, die keine zumutbare Beschäftigung annehmen. Das Arbeitslosengeld könne indes nicht mehr weit sinken.

Die Presse: Sind Sie froh, dass Sie die Seiten gewechselt haben? Wirtschaftsprognosen zu erstellen ist zurzeit keine leichte Aufgabe. Der Arbeitsmarkt hat sich von der Krise viel schneller erholt als erwartet. Jetzt rollt die Omikron-Welle auf uns zu, und es fühlt sich an, als würde der Lockdown zum Dauerzustand werden. Wagen Sie eine Prognose, wie das den Arbeitsmarkt treffen wird?

Martin Kocher: Wir haben in den letzten 20 Monaten gesehen, dass die negativen Effekte für die Wirtschaft mit jedem Lockdown schwächer wurden.

Weil sich die Unternehmen an den Lockdown gewöhnen.

Sie entwickeln Strategien, die trotz Lockdowns Geschäftstätigkeit zulassen. Click and Collect, Onlinehandel, Abholen von Essen. Es findet eine gewisse Anpassung statt. Man merkt, dass Maßnahmen wie die Corona-Joboffensive wirken. Und natürlich die Kurzarbeit.