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Kryptoexperte: Regulierung hat auch gute Seiten

In Europa stehe man Bitcoin und Co. sehr offen gegenüber (Archivbild).
In Europa stehe man Bitcoin und Co. sehr offen gegenüber (Archivbild).(c) Getty Images (Mario Tama)
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Europäische Länder stehen Bitcoin und Co. offener gegenüber als China, sagt Bernhard Wenger von 21 Shares. Auch auf die Umweltbedenken gegenüber Kryptowährungen gibt es Antworten.

In den vergangenen Tagen hat Bitcoin, die größte und älteste Kryptowährung, ein wenig geschwächelt. Der genaue Grund dafür ist nicht bekannt; Händler führen den jüngsten Rückgang auf die zum Jahresende hin geringere Liquidität zurück. Dennoch: Unterm Strich sind Bitcoin und andere Kryptowährungen im Laufe des Jahres – bei heftigen Schwankungen – doch meist deutlich gestiegen. Kostete ein Bitcoin vor zwei Jahren 7000 Dollar und vor einem Jahr 27.000 Dollar, so waren es zuletzt 46.000 Dollar.

Doch gab es auch heuer Gegenwind, etwa in China, wo Hersteller von Bitcoin (Miner) aus dem Land vertrieben wurden und der Handel mit Bitcoin und anderen Krypto-Assets stark eingeschränkt wurde. Das wirft die Frage auf: Droht nicht auch anderswo die Gefahr, dass Bitcoin und Co. zwar nicht verboten, aber zu Tode reguliert werden? Bernhard Wenger, Vertriebsexperte bei 21 Shares AG, einem Schweizer Emittenten von Kryptowährungs-ETPs (Wertpapieren, mit denen man auf Krypto-Assets setzen kann), sieht diese Gefahr nicht. In China sei es zu erwarten gewesen, dass das zentral gesteuerte Regime einer dezentralen Kryptowährung wie Bitcoin skeptisch gegenübersteht.