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Blattlinie

Der Jahresausblick

Willkommen in der Jahresausblick-Nummer.

Die Zukunft ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Ungebremst begeistert stürmen nur noch Ausnahme-Optimisten in das neue Jahr. Die meisten haben sich angewöhnt, auf Sicht zu fahren. Wie in eine Nebelbank. Wer weiß, was noch kommt? In dieser Ausgabe wollen wir Ihnen, so weit das Auge reicht, einen kleinen Ausblick auf 2022 bieten. Ein paar Termine stehen ja bereits fest. Ob sie halten, ist wieder etwas anderes.

Thomas Prior ist der Frage nachgegangen, ob Alexander Van der Bellen heuer bei der Präsidentschaftswahl antritt. Unser Sportteam stimmt auf die Spektakel des Jahres ein: Olympia in Peking und die Winter-Fußball-WM in Katar. Almuth Spiegler hat sich durch den Kunstkalender gewühlt, das außenpolitische Ressort durch den Wahlkalender. Und Köksal Baltaci hat mit unserem heutigen Cover-Epidemiologen Gerald Gartlehner die Frage der Fragen besprochen: Ist nach Omikron das Schlimmste vorbei? Oder lernen wir noch andere Buchstaben des griechischen Alphabets näher kennen? Gartlehner ist zuversichtlich. Dann bin ich es auch gern.

Erfahrungsgemäß hat die wirklich umwälzenden Ereignisse (9/11, Finanzcrash 2008, Brexit und Trump 2016, Corona 2020 ff) nie jemand auf dem Zettel. Vielleicht bleiben wir diesmal verschont.

Leider hat zuletzt auch uns eine unangenehme Überraschung ereilt. Die Papierpreise sind massiv angestiegen, um mehr als 40 Prozent, zudem die Kosten für Treibstoff und Transport. Deshalb müssen wir ab dem 1. Jänner unsere Abopreise ändern: „Die Presse“ kostet nun 55,50 Euro pro Monat, das Abo für Unter-27-Jährige 33,30 Euro. „Die Presse am Sonntag“ kommt auf 12,50 Euro pro Monat, das Unter-27-Abo auf 8,80 Euro. Das Kombi-Abo für alle Ausgaben (Mo–So) beläuft sich auf 64 Euro, das Unter-27-Abo auf 41,80 Euro. Im Einzelverkauf kostet „Die Presse“ Mo–Mi 2,70 Euro, von Donnerstag bis Sonntag drei Euro. Wir hoffen auf Ihr Verständnis – und wünschen alles Gute für 2022.

christian.ultsch@diepresse.com

 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 01.01.2022)