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Ski-Stars

Das „Golden Couple“ der Winterspiele

Aleksander Kilde und Mikaela Shiffrin, das Ski-Paar, das diese Winterspiele prägen wird.
Aleksander Kilde und Mikaela Shiffrin, das Ski-Paar, das diese Winterspiele prägen wird.Getty Images
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Im Gleichschritt eilen die Ski-Stars Mikaela Shiffrin und Aleksander Aamodt Kilde von Sieg zu Sieg, in Peking werden sie gemeinsam auf Medaillenjagd gehen. Ihre Liebesbeziehung ist ein Erfolgsgarant für die olympische Gold-Mission.

Abseits der Alpen ist der Skirennsport bestenfalls eine Randnotiz. Wenn dann aber alle vier Jahre Olympische Winterspiele anstehen, erstrahlen die Skipisten plötzlich in weit größerem Rampenlicht. Vor allem: Dann springen die Amerikaner auf den Weltcup-Zug mit auf, und sie sind es auch, die den alpinen Skirennsport am besten zu transportieren wissen. Als Drahtseilakt von draufgängerischen Ausnahmeathleten, als Ritt auf der Rasierklinge.

In einem solchen Olympiawinter kommt es dann auch vor, dass die große „New York Times“ einen Reporter zum Weltcup-Stopp nach Beaver Creek, Colorado, schickt, um die Ski-Elite einem Olympia-Formcheck zu unterziehen – und am Ende den Namen des zweifachen Olympiasiegers Matthias Mayer falsch zu notieren („Meyer“). Oder die „Washington Post“ widmet US-Medaillenhoffnung Mikaela Shiffrin ein berührendes und ausuferndes Porträt, um dann bei der Aufzählung ihrer zahlreichen WM-Medaillen ganz durcheinanderzugeraten. Als der Kalifornier Bryce Bennet vor zwei Wochen den Abfahrtsklassiker in Gröden gewann, waren TV-Bilder davon sogar in den Sportnews im tropischen Florida zu sehen, gleich neben der aktuellen NFL-Runde.