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Quo vadis, ÖFB-Team? Marko Arnautović und Co. sind 2021 gefordert.
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Fußball-Nationalteam

Eine Mannschaft auf Selbstfindungstrip

Österreichs Fußball-Nationalteam steht vor einem richtungsweisenden Jahr. Gelingt im Frühjahr der Sprung zur Weltmeisterschaft nach Katar – oder aber wird ein Neustart unumgänglich und Teamchef Franco Foda bald Geschichte sein?

Es ist wahrlich paradox, aber die Sternstunde des österreichischen Fußball-Nationalteams im Jahr 2021 bildete eine Niederlage. Am Abend des 26. Juni rieben sich weltweit Millionen von Beobachtern verwundert die Augen, als der rot-weiß-rote Underdog im EM-Achtelfinale gegen den schier übermächtigen Titelfavoriten Italien im Londoner Wembley-Stadion an der Sensation schnupperte. Österreich verkörperte in diesen 120 Minuten Leidenschaft und Kampfgeist, verfolgte eine klare Spielidee und brachte das siegessichere Italien damit an den Rand der Verzweiflung. Ja, so gut hatte man Österreichs Mannschaft schon seit Jahren nicht mehr spielen gesehen.

Erst nach einer nervenaufreibenden Verlängerung und dem 1:2 war das Schicksal von David Alaba und Co. unter dem Applaus der 18.910 zugelassenen Zuschauern besiegelt. Die Art und Weise des Ausscheidens aber hatte hierzulande wieder eine verloren gegangen Euphorie befeuert. Ausgerechnet jetzt, wo es am schönsten war, nahm diese mit dem Erreichen des Achtelfinals historische Europameisterschaft für das ÖFB-Team ihr Ende.