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Vor allem unter jungen Menschen stieg das psychische Leiden während der Pandemie stark an (Symbolbild).
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Psychische Folgen

Was hilft bei Covid-Anxiety?

Nach zwei Jahren Pandemie geht die Hoffnung auf ein baldiges Ende bei vielen gegen null. Was bei Angst und Sorge helfen kann.

Angstzustände, Rastlosigkeit, Erschöpfung, Panikattacken - die Pandemie hinterlässt Kollateralschäden, insbesondere bei jungen Menschen. Immer mehr von ihnen leiden an den erwähnten Symptomen, die dem sogenannten Covid-Anxiety-Syndrom, einem pandemiebedingten Phänomen, zugeschrieben werden. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in diversen Fachmedien bestätigen dies bereits. Äußern kann es sich sowohl in konkreten Ängsten und Sorgen sowie in ganz diffusen, oftmals mit phobischen bis zwanghaften Momenten.

„Man kann oft gar nicht so genau definieren, was es ist, das einem Angst macht“, sagt Barbara Haid, Psychotherapeutin und Präsidiumsmitglied des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie, „da ist es ganz wichtig, dass man aus diesem Diffusen ein bisschen rauskommt.“ Typisch für das Syndrom seien auch sich wiederholende Gedankenkreise, die oftmals in gedanklichen Negativspiralen münden können. Hierbei kann es hilfreich sein den eigenen Zustand zu analysieren. „Sich selbst die Fragen zu stellen, was ängstigt mich denn, was macht mir denn Sorgen, was genau führt zu meiner schlechten Stimmung. Und so herauszufiltern, was es konkret ist“, sagt Haid.