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Familie

Corona bringt weniger Hochzeiten und weniger Scheidungen

ELTERN-KIND-ZENTRUM - NANAYA: RAAB
APA/HERBERT NEUBAUER
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Studie. Die Pandemie wirkt sich auf die Familien aus: Es gibt weniger Neugeborene und weniger Hochzeiten. Und die Lebenserwartung sinkt.

Wien. Seit Beginn der Pandemie sind Heiratswillige mit Hürden konfrontiert: Festlichkeiten waren zeitweise nur mit groben Einschränkungen und im kleinen Rahmen möglich. Und auch die Hochzeit selbst war erschwert: Viele Standesämter hatten lange Wartezeiten oder gar keine Termine mehr frei. Das hatte Auswirkungen: Wie „Familien in Zahlen“, eine jährlich durchgeführte Studie des Instituts für Familienforschung, gefördert vom Familienministerium, zeigt, ist die Zahl der Eheschließungen im Vorjahr um 13,8 Prozent auf 39.662 zurückgegangen.

Das war vor allem auf den Lockdown zurückzuführen: Im April gab es da nur 28 standesamtliche Eheschließungen pro Tag, im August, nach Ende des ersten Lockdowns, waren es durchschnittlich 215. Aber auch auf die Scheidungen wirkte sich die Coronapandemie aus: 14.870 Scheidungen gab es im Vorjahr, das sind um 8,9 Prozent weniger als 2019. Auch da wurden während des Lockdowns nur sehr wenige Scheidungen abgewickelt.