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Pandemie

Omikron: So schnell sinkt der Impfschutz vor Infektionen

AUSTRIA-HEALTH-VIRUS
Die Wirkung der Impfstoffe lässt bei Omikron schon zehn Wochen nach der dritten Dosis deutlich nach.APA/AFP/JOE KLAMAR
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Wer vollständig immunisiert ist, genießt langfristig hohen Schutz vor schweren Erkrankungen, nicht aber vor Infektionen – auch nicht vor symptomatischen.

Fast vier Millionen Menschen ließen sich in Österreich bisher dreimal impfen und sind somit vollständig immunisiert. Sie können sich trotz der dominierenden Variante Omikron darauf verlassen, im Fall einer Ansteckung mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit vor einem schweren Verlauf im Sinne eines Spitalsaufenthaltes geschützt zu sein. Das ist die gute Nachricht.

Die weniger gute: Der Schutz vor symptomatischen Infektionen – also vor Erkrankungen, die von leichtem Husten, Halsschmerzen und Müdigkeit bis hin zu tagelangem hohen Fieber und Abgeschlagenheit reichen – nimmt schon bald nach der dritten Impfung markant ab, während der Schutz gegen Delta anhaltend hoch bleibt.

Das geht aus britischen Studien hervor. „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe, die alle gegen den Wildtyp entwickelt wurden, gegen Omikron reduziert ist und auch rascher abnimmt“, sagt Bernd Lamprecht, Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde am Linzer Kepler-Universitätsklinikum. „Ihr primäres Ziel, nämlich der Schutz vor schwerer Erkrankung und Tod, wurde aber erreicht.“