Langlauf

Die Loipe schreibt die Geschichte der Familie Stadlober

(c) GEPA pictures/ Johanna Lundberg
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Teresa Stadlober wird Siebente bei der Tour, ihre Form stimmt, die Vorbereitung mit Russlands Sportstars trägt Früchte und Trainervater Alois ist „kribbelig“: Olympia in Peking kann kommen. Ein zweites „Hattigitti“ wie in Peongchang 2018 wird es nicht geben.

Val di Fiemme. Es gibt Anstiege, die verlangen mehr als nur Respekt ab. Sie rauben Kraft, Willen, sie sind endlos lang und steil. In diese Kategorie fallen die 21 Kehren hinauf nach L'Alpe d'Huez bei der Tour de France. Oder, wenn es um Langlaufen geht, der Anstieg empor zur Alpe Cermis im Fleimstal. Vom Stadion im verträumten Lago di Tesero bis zum Anstieg sind es sechs Kilometer, und dort „gehen“ sogar Superstars „blau“, also verlieren an Kraft und Schub. Im finalen Abschnitt wartet eine Skipiste, mit 30 Prozent Gefälle. Verrückt.

Teresa Stadlober, 28, hat diese Tortur gemeistert. Die Salzburgerin nahm dieses berühmt-berüchtigte Teilstück besonnen unter die Skier, Österreichs beste Langläuferin schaffte den Parcours, der auch bei den Winterspielen 2026 über die Medaillen entscheiden soll. Sie lief die neuntschnellste Zeit und wurde beim ersten Saisonhöhepunkt Gesamtsiebente. Die Tour de Ski gewann mit Natalja Neprjajewa erstmals eine Russin.

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