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Sauerei! Ein Schwein macht Karriere auf dem Kunstmarkt

Die Künstlerin bei der Arbeit.pigcasso.org
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Ein Großformat von „Pigcasso" aus Südafrika erzielte den höchsten Preis, der bisher für ein animalisches Artefakt gezahlt wurde.

Der Duktus ist dynamisch, die kräftigen Farben – Blau, Gelb und Weiß – sind pastos aufgetragen. Das großformatige Werk (1,6 mal 2,6 Meter), dessen Schaffensprozess sich über Wochen hinzog, lässt sich dem abstrakten Expressionismus zuordnen, der bevorzugten Stilrichtung der Künstlerin. Den Titel des Gemäldes, „Wild und frei“, hat sie nicht selbst gewählt, weil sie sich nur grunzend artikuliert. Dafür signiert sie jedes ihrer Artefakte mit einem Abdruck ihres in Rote-Rüben-Tinte getauchten Rüssels. Die südafrikanische Sau wiegt 700 Kilo und ist seit Kurzem auch in der Kunstwelt ein Schwergewicht: Mit den 23.500 Euro, die ein deutscher Sammler für das Opus magnum zahlt, hat das Hausschwein mit dem Künstlernamen Pigcasso den Rekord des Schimpansen Congo für bildende Kunst aus dem Tierreich gebrochen.

Eine Unbekannte war die Sau schon davor nicht. Ihre rund 400 Werke erzielten in Summe 165.000 Euro.