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Vorschau

Was die Mode 2022 bringen dürfte

Die „Space Age“ der Mode soll beginnen.
Die „Space Age“ der Mode soll beginnen.Getty Images (NASA)
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Die Modebranche steckt voller Überraschungen. So manches wird aber bereits vorab vermutet. Es wird zukunftsweisend und sportlich - eine Vorschau auf das Jahr 2022.

Mit Blick auf vergangenes Jahr werden schon jetzt modische Entwicklungen für dieses prognostiziert. Als großer Impulsgeber gilt nach wie vor alles rund ums All: 2021 fanden so einige große Raumfahrtmomente der Geschichte statt - Stichwort: Weltraumtourismus. Die Weltraumaffinität so mancher wird auch in diesem Jahr zu avantgardistischem Design anregen. Von der zweiten „Space Age“ der Mode ist dabei die Rede. Erkennbar war das schon bei so einigen Modemomenten des vergangenen Jahres, etwa bei Schuhen.

Das Modell „Foam Runner“ von Yes (ehemals Kanye West) Label Yeezy hätte E.T. bei seiner Landung am Planeten Erde ohne weiteres glaubhaft tragen können. Als Vorreiter des futuristischen Schuhdesigns gilt übrigens der US-amerikanische Designer Salehe Bembury. Erst Ende 2021 hat er mit Crocs kooperiert und dabei ein ähnliches skurriles Schuhwerk wie den „Foam Runner“ kreiert. Auch die Mode-Einkaufsplattform Lyst geht im jährlichen Bericht „Year in Fashion“ davon aus, dass dies erst Bemburys Warm-Up war.

Auf fortschrittlichen Bahnen

Futuristischer soll es nicht nur in Sachen Form und Design werden. Neue Technologien für den Schaffensprozess ermöglichen es, Kleidung auch abseits ihrer Ästhetik neu zu denken. Der Trend geht hin zu jener Mode, die durch sämtliche Sinne erfahrbar ist - insbesondere die Haptik gilt es anzusprechen. Jegliche Arten von Rohmaterialien, etwa Holz oder Pilze, werden tragbar gemacht.

Neben dieser Avantgarde hat allzu Verschnörkeltes wahrscheinlich erstmal Pause. Hoffnungsträgerin des schicken Minimalismus ist Phoebe Philo - sie gab Mitte des letzten Jahres ihre eigene, gleichnamige Marke bekannt. 2017 verließ sie ihren Posten als Kreativdirektorin bei Céline, von ihrer Rückkehr als Designerin wird auch die für sie typische minimalistische Ästhetik sowie ihr reduziertes Verständnis von Luxus erwartet.

Über den Tellerrand hinaus

Indes widmet sich die Modebranche immer öfter dem sportlichen Sektor. Bei den Olympischen Spielen in Tokyo hatten mehr Modehäuser denn je bezüglich Uniformen und ebenso Freizeit-Looks der Athletinnen und Athleten ihre Finger im Spiel. Auch an Fußball zeigten sich einige Luxusmaisons interessiert. Der französische Fußballspieler Kylian Mbappé wurde etwa das neue Gesicht von Dior. 2022 steht die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer an. Das wird die Hingabe zum Sport seitens der Modebranche höchstwahrscheinlich intensivieren.

2021 war außerdem das Jahr ungewöhnlichstes Kooperationen. Das Bier Stella Artois hat sich mit dem Streetwear-Label Palace zusammengetan, Designer Heron Preston hat für Mercedes Benz alten Airbags ein Upgrade verpasst und sie zu Mode verarbeitet. Technogym, Marktführer für Fitnessgeräte in Österreich, hat in gemeinsamer Sache mit Dior eine Kollektion luxuriöser Geräte lanciert. Augenscheinlich kann sich also jede beliebige Branche mit großen Modeplayern spielen. 2022 wird auch davon mehr erwartet.

Technogym x Dior
Technogym x Diorbeigestellt

>> Zum Lyst-Report „Year in Fashion“

(evdin)