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Jahresstart

Überleben in der neuen Normalität

Wie wird die neue Normalität aussehen?
Wie wird die neue Normalität aussehen?Marin Goleminov
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Viele Mitarbeitende leiden unter ständigen Veränderungen. Strategielegende John P. Kotter machte sich Gedanken, wie Führungskräfte ihnen helfen können.

Wie sehr hofften wir vor knapp zwei Jahren, dieses seltsame „neuartige“ Virus würde rasch besiegt sein und unsere alte Normalität wieder einkehren! Dabei war die ohnehin – seien wir ehrlich – alles andere als ruhig, geborgen und veränderungsarm. Wir erinnern uns an das Kunstwort VUCA: Volatil, unsicher, komplex und uneindeutig war die Welt schon vor Corona. Und so manchem geht es heute gar nicht gut bei dem Gedanken, dass die Pandemie deutlich länger bleiben wird als erhofft.

Die Welt wird nie wieder so sein, wie sie war, stellt Strategielegende John P. Kotter fest. Und macht sich für den Havard Business Manager Gedanken, wie Führungskräfte ihren Mitarbeitenden helfen können, damit zurechtzukommen.

Dazu nimmt er Anleihen bei den Neurowissenschaften. Die Natur stattete den Menschen mit zwei Nervensystemen aus: Das sympathische Nervensystem springt unmittelbar an, wenn Gefahr droht. Es versetzt in Kampf- oder Fluchtbereitschaft, in den Modus des blanken Überlebens.

Sein Gegenspieler, das parasympathische Nervensystem, übernimmt, wenn die Lage ruhig, sicher und entspannt ist. Nur dann ist der Mensch neugierig und kreativ und widmet sich frischen Gedanken und Ideen. Nur dann entwickelt er sich und wächst, geistig wie körperlich (Wachstumsmodus).