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Porträt

Mann mit Mut zur Lücke

Josef Dygruber
Josef Dygruber(c) MIRIAM KRONREIF
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Von einem, der auszog, eine eigene Marke für Geschirrspültabs aus dem Boden zu stampfen. Über viele Umwege und Irrtümer wurde Josef Dygruber mit Claro zum Umweltpionier.

Josef Dygruber (54) sieht sich als „Old Economy Start-up“. Seine erste Maschine kaufte ervon eigenem Geld, das sei anders als bei „den jungen Studenten von heute. Die lassen sich auf Sachen ein, die viel weniger riskant sind.“

Den Mut zum Risiko kann man Dygruber nicht absprechen. Auch nicht den Mut zur Lücke. So liest sich seine vergangenes Jahr erschienene Biografie („Vom Tellerwäscher zum Visionär“, EcoWin) wie eine Aneinanderreihung von unternehmerischen Missgeschicken, die er nur dank seines unbedingten Willens überwand, seine Gründung zu retten.

Vorbilder von Lauda bis Mateschitz

Und dank seines Kommunikationstalents. Bescheiden sagt er im Interview: „Meine Eltern haben mir die Gabe mitgegeben, mit Menschen zu reden.“ In seinem Buch klingt das anders. Da lobt ihn ein Unterstützer als „Großmeister im Selbstmarketing, gleich nach Niki Lauda“. Bei der Markenführung misst er sich gern mit Dietrich Mateschitz. Verkäufer kennen den Trick: Stell dich auf eine Stufe mit den richtig Großen.