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Rallye Dakar

Pionierarbeit mit dem Gaspedal

Ganz neue Perspektiven in Saudiarabien: Frauen begeistern ihre Landsleute bei der Rallye Dakar.
Ganz neue Perspektiven in Saudiarabien: Frauen begeistern ihre Landsleute bei der Rallye Dakar.Reuters
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Mit Dania Akeel, 33, und Mashael Al-Obaidan, 33, nehmen zwei saudische Rallye-Pilotinnen bei der „Dakar“ teil. Bei der Fahrt durch ihr Heimatland wollen sie anderen Frauen Mut machen, Vorbilder sein – und das Ziel in Dschidda erreichen.

Läuft die Rallye Dakar, fahren stets Abenteuerlust, Sandträume, Ängste, Visionen und Nostalgie mit. Für viele ist es die wichtigste Wüstenrallye der Welt, die 1978 erstmals ausgetragen worden ist und sich ihren Weg von Paris bis in den Senegal und nach Dakar gebahnt hat. Bis 2007 wurde das Event auch tatsächlich einmal pro Jahr in Afrika ausgetragen, es lockte Asse, Wagemutige, Biker und auch sehr viele an, die schneller scheiterten, als sie glauben wollten. 2008 wurde die Dakar von einer anderen Bedrohung eingeholt, dem Terror. Weil die Show weitergehen muss, kurvte der Tross aus Buggys, Autos, Motorrädern, Prototypen und Lkw von 2009 bis 2019 durch Südamerika. Seit 2020 rollt die Rallye in Saudiarabien. Der Name blieb stets Garant für Sand und spektakuläre Bilder, für diejenigen aber, die die Dakar so kennen, wie sie einmal war, ist es nur noch ein kommerzieller Abklatsch des Abenteuers von einst.

Trotzdem, es ist die Dakar und die wohl größte Spielweise für die PS-Industrie. Altweltmeister wie Sebastian Loeb oder Carlos Sainz schmücken das Rennen, manch einer drückt im Elektro-Boliden auf das Tempo und mit diesen Prototypen wird auch getestet, was irgendwann vielleicht in Serie gehen und den Straßenverkehr erleichtern bis bereichern könnte.