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Quergeschrieben

Der permanente Pflegenotstand rächt sich, die Politik ist untätig

Imago images/ITAR-TASS
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Um die Versorgung der Patienten zu sichern, braucht es längst überfällige Reformen bei der Pflege. Eine Impfpflicht löst das Problem nicht.

Das Gesundheitssystem steht seit der Pandemie wieder im Zentrum: Ständig wird vor einer Überlastung gewarnt. Mehrfach wurde deshalb sogar das ganze Land zugesperrt.

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Es ist jedoch nicht das „Gesundheitssystem“ überlastet. Österreich ist weltweit im Spitzenfeld bei der Bettenzahl in Relation zu den Einwohnern. Es herrscht vielmehr ein Mangel an Pflegepersonal. Dieser „Pflegenotstand“ ist seit Jahrzehnten bekannt, sowohl in den Krankenhäusern als auch in Pflegeheimen. Und dies führt seit vielen Jahren dazu, dass es immer wieder zu Bettensperren und einem Rückstau-Effekt kommt: Vor allem alte Patienten können oft von den Spitälern nicht entlassen werden, weil es keinen freien Heimplatz oder keine Betreuung gibt. Die Patienten belegen unnötig die Normalstationen, und dies wiederum führt im Extremfall dazu, dass Intensivpatienten nicht auf die Normalstation verlegt werden können. In Wien ist das derzeit der Fall.