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Deutsche Bundesliga

Ein Comeback, das den Teamchef hoffen lässt

Saša Kalajdžić
Saša KalajdžićImago
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Saša Kalajdžić meldete sich nach langwieriger Schulterverletzung bei Stuttgart gefällig zurück. Mit entsprechender Spielpraxis sollte der großgewachsene Stürmer Österreichs Offensive für das WM-Play-off beleben.

Fürth. Es war ein Comeback, das insbesondere Franco Foda freuen dürfte. Der ÖFB-Teamchef sah am Samstag, dass Saša Kalajdžić erstmals nach seiner langwierigen Schulterverletzung wieder für Stuttgart auflief. Nach 141 Tagen spielte der Zwei-Meter-Mann beim enttäuschenden 0:0 bei Greuther Fürth sogar durch, war einer von wenigen Lichtblicken in der VfB-Offensive. Nach dem Spiel bekam Kalajdžić kalte Füße, denn den Interview-Parcours absolvierte er in Schlapfen und freute sich anschließend auf den Gang ins Warme. „Ich bin fix und fertig“, räumte der ÖFB-Teamspieler ein.

Der 16-Tore-Stürmer der vergangenen Saison brauchte ein paar Minuten, um sich wieder einzufinden. Dann hatte Kalajdžić aber auffällige Momente. „Nach 60 Minuten hat mich der Trainer gefragt, ob ich noch kann, und ich habe Ja gesagt. Ich wollte und ich konnte auch irgendwie. Ich habe alles probiert, aber jetzt spüre ich meinen ganzen Körper“, sagte der 24-Jährige. Vor allem in der vom VfB aktiver gestalteten Schlussphase deutete er mit zwei Kopfbällen (76./77.) seine Gefahr an. Seine beste Szene hatte er aber in der 26. Minute, als er nach einer Flanke von Borna Sosa aus sechs Metern hinter einen Fallrückzieher aber nicht mehr genug Druck brachte. Kalajdžić kann eine Abwehr allein beschäftigen – wenn er voll im Rhythmus ist.