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"Inspiring Women"

Journalistin Ida B. Wells bekommt eine Barbiepuppe

Ida B. Wells wurde in Sklaverei geboren.
Ida B. Wells wurde in Sklaverei geboren.Reuters
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Rosa Parks, Eleanor Roosevelt und Florence Nightingale haben schon länger ein Miniaturmodell von Mattel, die Journalistin und Bürgerrechtsaktivistin Wells ist der neueste Zugang der Barbie-Serie „Inspirierende Frauen“.

Ida B. Wells, Journalistin, Aktivistin und Mitbegründerin der Bürgerrechtsorganisation NAACP (National Association for the Advancement of Colored People) wird in die Reihe jener inspirierender Frauen aufgenommen, die der Spielzeughersteller Mattel mit einer eigenen Barbiepuppe ehrt. Dargestellt wird Wells in einem bodenlagen, blauen Kleid mit Spitzenkragen und einer Miniatur-Replika einer Ausgabe der „Memphis Free Speech“, jene Zeitung bei der Wells ab 1889 Redaktuerin und Mitherausgeberin war.

Wells ist nicht die erste, der diese Ehre zuteil wird. Seit 2018 erweitert Mattel seine Serie inspirierender Frauen sowohl um historische, aber auch lebende Persönlichkeiten. Bisher haben unter anderem Florence Nightingale, die Erfinderin des Pflegeberufs, Jazzmusikerin Ella Fitzgerald, Bürgerrechtsaktivistin Rosa Parks und Astronautin Sally Ride eine Barbiepuppie bekommen. Kürzlich wurden Helen Keller, die erste taube und blinde Person, die ein Studium abgeschlossen hat, der afroamerikanischen Autorin Maya Angelou und der NASA-Mathematikerin Katherine Johnson eine Puppe gewidmet.

Autorin Maya Angelou mit ihrem Buch "Why the caged bird sings".
Autorin Maya Angelou mit ihrem Buch "Why the Caged Bird Sings".beigestellt

Kindheit in Sklaverei

Wells wurde als das älteste von acht Kindern 1862 in Sklaverei geboren. Ihre Eltern starben als Wells 16 Jahre alt war und sie zog ihre Geschwister alleine groß. Bekannt wurde sie mit ihrer Klage eines Eisenbahnunternehmens, dass sie zwang auszusteigen, weil sie sich geweigert hatte, sich an die im Zug vorgeschriebene Rassentrennung zu halten. Später sprach sie sich in Zeitungsartikeln gegen dioe Lynchjustiz gegenüber Afroamerikanern aus.

In Chicago wurde Wells letztes Jahr ein Denkmal gewidmet.
In Chicago wurde Wells letztes Jahr ein Denkmal gewidmet.(c) 2021 Getty Images

Ums Image bemührt

Über Jahrzehnte hinweg hat Mattel Kritik für vorgelebte Genderstereotype und ungesunde Körpervorstellungen einstecken müssen, nun bemüht sich der Speilzeughersteller seit einiger Zeit um ein diverseres Image. So gibt es mittlerweile Barbie-Puppen mit verschiedenen Körpertypen, Kopftuch, zeitgenössische Mode-Kooperationen oder eben inspirierende Frauenfiguren.

 

(chrima)