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Wengen

Die harte Landung des Ski-Helden

Doch kein One-Hit Wonder? Die Schweizer Wengen-Hoffnung Niels Hintermann.Gabriele Facciotti / AP / pictur
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Jeder Schweizer Rennläufer träumt vom Heimsieg am Lauberhorn. Niels Hintermann hingegen stürzte dieser Erfolg in eine Schaffenskrise. Nun meldet sich der Zürcher eindrucksvoll zurück.

Wengen/Zauchensee. Das Skifest, das dieser Tage bei Prachtwetter und mit Tausenden Fans im beengten Wengen im Gang ist, mag aus österreichischer Sicht und nach der coronabedingten Absage im Vorjahr befremdlich wirken. Unbestritten aber ist, dass die Lauberhorn-Klassiker dann ihre ganze Wirkung entfalten, wenn ein Schweizer am Ende ganz oben steht.

Das erste von heuer vier Wengen-Rennen, ein ungewohnter Super-G zum Auftakt (Ersatz für Bormio), brachte gleich einen solchen eidgenössischen Heimsieg. Swiss-Ski-Aushängeschild Marco Odermatt gewann in jener Manier, in der er den Rest der Skiwelt aktuell in Grund und Boden fährt: ein Lauf wie aus einem Guss, technisch makellos von Start bis Ziel-S. Noch am nächsten kamen ihm Aleksander Aamodt Kilde (2.) und Matthias Mayer (3.).