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Omikron

Engpässe in Spitälern Ende Jänner?

In den Wiener Spitälern könnte das Personal auf den Normalstationen mit Ende Jänner bald alle Hände voll zu tun haben.Jana Madzigon
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Derzeit geht die Zahl der Covid-Patienten weiter zurück. Die Lage in den Spitälern könnte sich aber schon bald dramatisch zuspitzen, vermutet Intensivmediziner Klaus Markstaller.

„Ende Jänner sieht es für die normalen Stationen so aus, als wenn sie in eine ziemlich enge Situation kommen würden“, sagt Dr. Klaus Markstaller, Leiter der Intensivmedizin im AKH Wien.

Omikron hat die fünfte Welle fest im Griff. Am Donnerstag wurden in Wien 4566 Neuinfektionen gemeldet – beinahe ein Drittel der Gesamtzahlen österreichweit. Zumindest vorläufig geht aber die Zahl der Covid-19-Patienten, die in Spitälern behandelt werden müssen, weiter zurück.

Aussicht und Prognose

Auch wenn Omikron mildere Krankheitsverläufe begünstigt, wittert Intensivmediziner Markstaller schon die von Omikron ausgehende Gefahr. Das Problem: Bei einem sehr hohen Infektionsgeschehen in absoluten Zahlen gibt es wieder großen Andrang auf die Spitäler, selbst wenn der Prozentsatz derer, die diese Hilfe benötigen, relativ gering ist. Das trifft nach den bisherigen Prognosen wahrscheinlich mehr auf die normalen Stationen zu“, schätzt er. Es könne dies dann aber Mitte Februar auch auf den Intensivstationen der Fall werden. Immer vorausgesetzt, die Infektionszahlen würden weiterhin dramatisch ansteigen.

„Das ist das, was aus anderen Ländern berichtet wird. Und das ist das, was in unserem Fall unsere Vorhersagen prognostizieren“, sagt Markstaller.