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Skifahren

Weltcup Zauchensee: Temporausch statt Doktorarbeit

Der Abstoß ins Kälberloch: Stephanie Venier sucht in Zauchensee den Speed.
Der Abstoß ins Kälberloch: Stephanie Venier sucht in Zauchensee den Speed.GEPA
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Stephanie Venier kämpft gegen ein Formtief. Österreichs einstige Nummer eins über Materialwechsel, Intuition und Leichtsinn – und den Vergleich mit ihrem früheren Ich.

Zauchensee. Es war die Höchststrafe für die Weltcupsiegerin. In St. Moritz und damit just an jenem Ort, an dem Stephanie Venier einst Vizeweltmeisterin in der Abfahrt geworden war, haben die ÖSV-Trainer die Tirolerin in diesem Winter kurzerhand auf die Ersatzbank gesetzt. Die Trainings im Schweizer Nobelskiort hatte Venier noch mitgemacht, die Rennen musste sie dann im Hotelzimmer im Fernsehen verfolgen. Ein harter Schlag für das Selbstvertrauen der 28-Jährigen, die nun schon eine Weile hartnäckig um den Anschluss kämpft. Vielleicht zu hartnäckig.

„Es geht schon wieder besser, die letzte Zeit war nur verkrampft“, sagt sie nun in Zauchensee nach den Trainingsplatzierungen 17 und 27. Diese Resultate müssen nichts bedeuten, eine Trainingsweltmeisterin war Venier noch nie gewesen. Die Heimrennen (Abfahrt heute 10.45 Uhr, Super-G Sonntag 11.30 Uhr, je live, ORF1) sollen ihre nächsten Schritte zurück in die Weltspitze werden. „Ziemlich hart“, sei das aktuelle Formtief, sagt Venier. „Aber das Wichtigste ist, dass du das annimmst. Das habe ich getan.“