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Gastkommentar

Lernen, die Welt zu verstehen

Dem Schulwesen mangelt es an der Vermittlung von allgemeinen Wissenschaftsgrundlagen.

Was Schule leisten soll, darüber scheiden sich bekanntlich die Geister. Auf ein Grundprinzip werden sich die Vertreter unterschiedlicher Bildungskonzeptionen aber verständigen können: Schule soll dabei helfen, die Welt zu verstehen. An dieses Ideal zu erinnern erscheint gerade jetzt besonders wichtig. Das Virus verlangt uns deutlich mehr ab, als wir uns je vorzustellten wagten, und der gemeinsame Weg aus der Pandemie wird dadurch erschwert, dass einigen das „Weltverstehen“ auffallend schwerfällt: Fakten werden fehlinterpretiert oder geleugnet, Expertenmeinungen werden missverstanden, und die Wissenschaft als solche grundsätzlich infrage gestellt. Um – zumindest langfristig – Irrungen dieser Art entgegenzuwirken, kommt die Schule nicht umhin, ihren Beitrag zu leisten.

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Wissenschaft, deren Errungenschaften und der damit verbundene Fortschritt sind die Basis unseres modernen Lebens. Ohne dabei immerfort wahrgenommen zu werden, durchdringt die Wissenschaft beinahe sämtliche Bereiche menschlichen Tuns und leistet ihren Beitrag zu Sicherheit, Wohlstand und Gesundheit. Wer also verstehen möchte, wie die Welt funktioniert, muss vor allem verstehen, was wissenschaftliches Denken und Arbeiten auszeichnet und worin die besondere Qualität wissenschaftlicher Erkenntnisse liegt. Ein Ort, an dem entsprechende inhaltliche Annäherungen möglich erscheinen, ist die Schule.