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Olympische Winterspiele

Chinas Wandel im Namen des „Schneedrachen“

(c) imago images/VCG (via www.imago-images.de)
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Die Olympischen Winterspiele zeigen die klaffenden Gräben zwischen Peking und dem Westen auf.

Wer die Vorbereitungen für die Olympischen Winterspiele innerhalb Chinas verfolgt, der meint manchmal, einem Schweizer Uhrwerk zuzuschauen: Alles läuft auf Spur, nichts kann die Pläne der Organisatoren durcheinanderbringen. Und nun hat auch Chinas mächtiger Staatschef, Xi Jinping, dem Großereignis seinen Segen gegeben: „Wir werden keine Mühen scheuen, der Welt großartige Spiele zu präsentieren. Die Welt richtet ihre Augen auf China, und China ist bereit“, sagte Xi bei seiner Neujahrsansprache.

Dabei wird wohl kaum ein anderes Sportereignis der jüngeren Geschichte kontroverser debattiert als die Winterspiele in Peking. Während sie innerhalb der eigenen Landesgrenzen längst als endgültige Krönung einer aufstrebenden Weltmacht zelebriert werden, geht es im internationalen Diskurs vor allem um Chinas Menschenrechtsverbrechen und einen möglichen Boykott. Egal, wie man es dreht und wendet: Peking 2022 legt schonungslos die auseinanderklaffenden Gräben zwischen China und dem Westen offen.