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Mein Montag

Die österreichische Lösung: Die freiwillige Impfpflicht

(c) imago images/ZUMA Wire (Peerapon Boonyakiat via www.imago-images.de)
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Dass eine Pflicht verpflichtend ist, kann man auch mit einer doppelten Sperrlinie vergleichen.

Die „FFP2-Maskenpflicht“ sei „für alle verpflichtend“, hält ein großer Elektrohändler auf einem Schild vor dem Eingang fest. Man kann sich über diesen unfreiwilligen Pleonasmus natürlich amüsieren (ho ho, das sei hiermit geschehen), aber vielleicht ist diese Verdopplung in Österreich ja tatsächlich notwendig. So wie die doppelte Sperrlinie aus Sicht der Straßenverkehrsordnung genau die gleiche Bedeutung wie die einfache Sperrlinie hat, dass man sie nämlich nicht überfahren darf, sondern auf seiner Seite bleiben muss – aber man sieht sie eben besser und wird so auf die besondere Gefahr hingewiesen. Ähnlich kann auch die verpflichtende Maskenpflicht gelesen werden. Dass sie nämlich nicht mit einem „Na gut, diesmal lasse ich es durchgehen, aber beim nächsten Mal dann . . .“ beiseitegeschoben werden kann. Dass es durchaus ernst gemeint ist. Und das ist in Österreich ja nicht immer ganz so sicher.