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Fünfte Corona-Welle

16.685 Corona-Neuinfektionen und 20 Todesopfer

Heute werden in Österreich 16.685 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert. In den Spitälern steigt die Zahl der Corona-Patienten an. Derzeit werden dort 1012 Personen behandelt, davon 197 auf den Intensivstationen.

Zwar erreichen die Neuinfektionen am heutigen Dienstag noch keinen neuen Höchstwert, doch es ist der vierthöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Die Ministerien melden heute 16.685 neue Fälle. Vor einer Woche waren es 11.516, gestern wurde mit 15.717 der höchste Wert für einen Montag verzeichnet. Der Sieben-Tages-Schnitt steigt auf 16.321 und liegt nur leicht unter dem heutigen Tageswert. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohnern steigt ebenfalls an und erreicht mit 1279 den höchsten Wert seit Beginn der Pandemie.

In den Krankenhäusern werden erstmals seit Anfang Jänner wieder mehr als 1000 an Covid-19 erkrankte Personen behandelt. Experten hatten bereits davor gewarnt, dass Omikron Normalstationen statt Intensivstationen unter Druck setzen kann. Seit gestern kamen 78 Patientinnen und Patienten in den Spitälern hinzu. In der vergangenen Woche gab es eine Steigerung der Patientinnen und Patienten um neun Prozent. Deutliche Zuwächse verzeichneten etwa Kärnten mit plus 26 Prozent binnen einer Woche oder Niederösterreich mit plus 17 Prozent. Von den 1012 Hospitalisierten sind 197 so schwer erkrankt, dass sie intensivmedizinisch betreut werden müssen. Das sind um 15 Personen weniger als am Vortag. Zum ersten Mal seit 15. September des Vorjahres liegen wieder weniger als 200 Covid-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

Seit gestern sind 20 Menschen mit einer Corona-Infektion verstorben. Innerhalb einer Woche haben 70 Personen ihr Leben verloren. Seit Beginn der Pandemie waren es bereits 13.942.

Höchste Inzidenzen in Salzburg, Tirol und Wien

Wien ist auch heute das Bundesland mit den meisten Neuinfektionen. Mit 4358 sind etwa ein Viertel der österreichweiten Ansteckungen in der Bundeshauptstadt passiert. In Oberösterreich gibt es 3002 neue Fälle, in Niederösterreich 2678, in Tirol 2123, in der Steiermark 1362, in Salzburg 1333, in Vorarlberg 907, in Kärnten 685 und im Burgenland 237.

Bei den Inzidenzen zeichnet sich weiterhin ein ähnliches Bild. Salzburg und Tirol bleiben mit 2163,9 und 1874,7 weiterhin an der Spitze. Wien folgt jedoch auf dritter Stelle mit einer Inzidenz von 1727. In allen drei Bundesländern lagen die Inzidenzen noch nie so hoch wie in den letzten Tagen.

In den restlichen Bundesländern steigen die Inzidenzen ebenfalls. Vorarlberg (1225,3), Oberösterreich (1118,7) und Niederösterreich (1017,9) liegen allesamt über der 1000-Marke. Nur in der Steiermark (771,1), Kärnten (787,6) und im Burgenland (613,2) liegen die Inzidenzen noch unter 1000.

71,7 Prozent mit gültigem Impfschutz

Insgesamt 841.608 PCR- und Antigen-Schnelltests wurden in den vergangenen 24 Stunden eingemeldet. Davon waren 596.922 aussagekräftige PCR-Tests, davon lieferten 2,8 Prozent positive Ergebnisse. Im Wochenschnitt wurden zuletzt täglich mehr PCR-Analysen - 640.685 - mit einer niedrigeren Positivrate von 2,5 Prozent durchgeführt.

Derzeit haben 71,7 Prozent der Menschen in Österreich ein gültiges Impfzertifikat. Das entspricht 6.406.829 Personen. Sollten sich die Betroffenen ihre Booster-Impfung nicht holen, werden im Februar mehrere Hunderttausend weitere Zertifikate ablaufen. Knapp 75% der Bevölkerung haben mindestens eine Impfdosis erhalten.

Am Montag wurden österreichweit 34.267 Impfungen durchgeführt worden - rund elf Prozent Erststiche und mehr als 70 Prozent Drittstiche. Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 77,3 Prozent. In Niederösterreich haben 73,6 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 71,8 Prozent. Nach Wien (70,6), Tirol (70,4), Vorarlberg (68,6), Salzburg (68,6) und Kärnten (68,5) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 67,5 Prozent.

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(red./APA)