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Gastkommentar

Orbán hat sich verschätzt und sucht eine neue Familie

(c) Peter Kufner
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Viktor Orbán hat weder mit Regierungswechsel in Deutschland noch mit Differenzen zwischen seinen „Verbündeten“ gerechnet.

Zeiten des offenen Visiers kündigen sich an“, schrieb Viktor Orbán am 12. Dezember. Das war der Startschuss für den Arbeitsbeginn der neuen Regierung in Berlin.

Laut dem ungarischen Premier war die „Merkel-Ära der Täuschungen und Zweideutigkeiten vorbei“. Obwohl er wahrscheinlich den Januskopf in Berlin meinte, charakterisieren seine Worte eher die Lage seiner Fidesz-Partei in Europa. Sie sucht seit neun Monaten ihre neue Parteifamilie, und zwar unter rechtsextremen Gruppierungen, bigotten Konservativen sowie den ihr zugeneigten Parteien in der EVP. Diese Verunsicherung ist immer noch da.