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Spanische Hofreitschule

„Causa Lipizzaner“: Grüne wollen Auskunft von ÖVP-Ministerin

APA
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Die parlamentarische Anfrage an Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger umfasst 41 Fragen.

Die Ereignisse in der Spanischen Hofreitschule sorgen für allerlei Fragen – es ist ja auch nicht alltäglich, was da passiert ist: Die Tochter des Aufsichtsratsvorsitzenden Johann Marihart hat vor Jahren einen Lipizzaner um 12.000 Euro erworben, der dann um viel Zeit und Geld zum Schulhengst ausgebildet wurde.

Auch der Regierungspartner der zuständigen ÖVP-Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger begehrt also Auskunft. Der grüne Abgeordnete David Stögmüller hat in einer nun eingebrachten parlamentarischen Anfrage gleich 41 Fragen zur „Causa Hofreitschule“ gestellt.

Dabei geht es zunächst um den Bericht, den die Anwaltskanzlei Dorda im Auftrag der Hofreitschule erstellt hat. Stögmüller möchte wissen, wer die Kanzlei beauftragt hat, bzw ob ausgeschlossen werden könne, dass die Kanzlei einst Personen rechtsfreundlich vertreten habe, die nun im Zentrum der Ermittlungen stehen. Auch wird gefragt, welche Kosten durch die rechtliche Analyse angefallen sind.

Weitere Fragen betreffen Verkäufe von Lipizzanern durch die Hofreitschule. Da möchte Stögmüller beispielsweise wissen, wie viele Hengste in den vergangenen Jahren verkauft wurden und ob es dabei verabsäumt wurde, ein Zuchtverbot auszusprechen. Die Preise für verkaufte Lipizzaner sind ebenfalls von Interesse.

Frage 41 befasst sich mit dem Kern der Vorwürfe: „Wurde jemals in der Spanischen Hofreitschule ein Pferd, das sich nicht im Eigentum der Spanischen Hofreitschule befand, (...) ausgebildet und bei Vorstellungen eingesetzt?“ (kor.)