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Trink-Fest

2021 wurde weltweit mehr Champagner denn je gekauft

Heimkonsum steigt wohl.
Heimkonsum steigt wohl.Getty Images/Dave Kotinsky
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Obwohl viele Bars und Restaurants pandemiebedingt geschlossen hatten, können sich Champagnerhäuser über neue Rekordumsätze freuen.

Vergangenes Jahr wurde weltweit mehr Champagner gekauft als je zuvor - und das, obwohl eine beachtliche Anzahl an Bars und Restaurants temporär schließen musste. Champagnerhäuser und -winzer freut's. Auch für sie sei es eine „willkommene Überraschung“. Sowohl im Verkauf, als auch im Export konnten neuer Rekorde aufgestellt werden. Der Handelsverband Comité Champagne, der 16.000 Winzer und mehr als 300 Champagnerhäuser vertritt, teilte am Mittwoch mit, dass alleine Frankreich letztes Jahr eine Rekordmenge von 180 Millionen Flaschen Champagner exportiert hat. Dies sei ein Anstieg von 38 Prozent gegenüber dem Jahr 2020.

Der weltweite Absatz von Champagner - ebenfalls auf Rekordhoch - erreichte 2021 einen Wert von 5,5 Millionen Euro. Der Verband Comité Champagne vermutet hinter dem Anstieg, dass Menschen schlicht und einfach mehr Gründe fanden, im eigenen Heim zu feiern. Primär um die gedrückte Stimmung zu kompensieren.

Mehr Heimkonsum

„Da der Tourismus und die Veranstaltungen aufgrund der Krise noch immer rückläufig sind, kann man davon ausgehen, dass der Heimkonsum die Flaute ausgleicht“, erklärt die Handelsgruppe und ergänzt: „Verbraucherinnen und Verbraucher haben es vorgezogen, sich zu Hause zu amüsieren und die allgemein trübe Stimmung durch neue Momente der Geselligkeit und des Austauschs zu kompensieren.“ 

Bis dato wurden noch keine detaillierten Exportdaten veröffentlicht. 2020 galten das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten als die wichtigsten Auslandsmärkte für Champagner. Nach dem Zahlentief 2020 und dem darauffolgenden Hoch, trotz herausfordernden klimatischen Bedingungen im Jahr 2021, hoffe man nun auf einen stabilen Wachstumszyklus, heißt es abschließend.

(red)