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Lifebrain-Geschäftsführer Michael Havel in einem der Labore.
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Lifebrain

In Wiens Mega-Labor auf den Spuren der Gurgeltests

Nirgends werden mehr PCR-Tests durchgeführt als bei Lifebrain. Ein Lokalaugenschein an dem Ort, an dem künftig 800.000 Testungen pro Tag durchgeführt werden sollen.

Heute ist ein sehr starker Tag, weil auch an den Schulen getestet wird“, sagt Michael Havel, Mitgründer und Geschäftsführer der Lifebrain-Laborgruppe, während hinter ihm eine Vielzahl weißer, prall gefüllter Säcke verladen und mit einem neu errichteten Aufzug in den ersten Stock des Jugendstilgebäudes, Pavillon 16, transportiert wird. In den Säcken, die täglich von rund 70 Lieferwagen zugestellt werden, befinden sich – in kleinen, blauen Kartons – die Gurgeltests von über 400.000 Menschen.

Hier, auf dem Areal der Klinik Penzing (vormals Otto-Wagner-Spital) an den Steinhofgründen hat sich das Unternehmen zum größten Covid-19-Labor des Landes entwickelt. In nunmehr vier Pavillons, einst psychiatrische Einrichtungen, treten die Päckchen, im Inneren das Gurgelat in einem Plastiksäckchen verborgen, ihre finale Reise auf dem Weg zum Testergebnis an.

Neben der „Alles gurgelt“-Initiative der Stadt Wien wertet das Unternehmen auch Tests aus Oberösterreich und Salzburg sowie seit Kurzem aus Wiener Volks- und Sonderschulen aus. Nun wird das Labor seine Kapazitäten weiter ausbauen – denn der Testbedarf steigt angesichts der Omikron-Variante täglich. Die Analyse von rund 800.000 Tests pro Tag soll dadurch künftig möglich sein. Zu diesem Zweck werden neue Geräte angeschafft, das Areal vergrößert und neue Mitarbeiter angestellt – bei den 70 Lieferwagen wird es vermutlich nicht bleiben.