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Coronavirus

24.946 Corona-Neuinfektionen, Sieben-Tage-Inzidenz auf Allzeithoch

Am heutigen Dienstag wurde mit fast 25.000 neuen Fälle von Covid-19 einer neuer Dienstagsrekord in Österreich registriert. Auf den Normalstationen wurden 82 neue Corona-Patienten aufgenommen.

Das Gesundheitsministerium meldet am heutigen Dienstag, erneut mit einiger Verspätung, 24.946 neue Fälle von Covid-19. Das ist der bisher höchste gemessene Dienstagswert seit Ausbruch der Pandemie. Vor einer Woche gab es noch 16.685 Neuansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte einen Rekord und stieg laut AGES-Berechnung am Nachmittag über 2000. Nach dem Höchstwert am vergangenen Mittwoch von 27.677 Neuinfektionen bleiben die Zahlen somit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

Die Sieben-Tage-Inzidenz kletterte auf ein Allzeit-Hoch von 1954,7 Fällen innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner. Tags zuvor lag die Inzidenz noch bei 1862,2. Nachdem die Inzidenz - wie an den vergangenen zehn Tagen auch - einen neuen Rekordwert erreicht hat, wurde laut den aktuellsten Zahlen der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) mit Stand Montag 14 Uhr dann die 2000er-Marke geknackt. Somit steht die Sieben-Tage-Inzidenz österreichweit nun bei 2036,3. Am Dienstag laborierten in Österreich 225.770 Menschen an einer Infektion, das sind um 6652 mehr als am Tag zuvor.

Spitalslage vorerst noch stabil

In den vergangenen 24 Stunden sind 19 Personen an oder mit Corona verstorben. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch 14.019 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind seit Beginn der Pandemie 156,9 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben. Auf den Intensivstationen befinden sich derzeit 189 Patientinnen und Patienten, das entspricht einem Plus von 2. Seit gestern sind außerdem auf den Normalstationen 82 Menschen mit Covid-19 neu aufgenommen worden. Dort werden jetzt 1284 Infizierte behandelt.

Die meisten Neuinfektionen sind in Wien hinzugekommen, wo das Testaufkommen auch am höchsten ist. 6326 neue Fälle von Covid-19 wurden in der Bundeshauptstadt seit gestern verzeichnet. In den Nachbarbundesländern Niederösterreich und Oberösterreich wurden je 4408 und 3967 Neuinfektionen registriert. 3110 neue Fälle sind in den vergangenen 24 Stunden aus Tirol gemeldet worden, 2341 aus der Steiermark. Salzburg, Vorarlberg und Kärnten bleiben jeweils unter der 2000er-Marke (1643, 1389 und 1269). Die wenigsten Neuinfektionen verzeichnet das Burgenland mit 493.

Weiterhin hoch sind die Testzahlen. In den vergangenen 24 Stunden wurden 862.682 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet, davon waren fast 70 Prozent - nämlich 600.929 - aussagekräftige PCR-Tests. Seit Pandemiebeginn wurden mehr als 177,5 Millionen Tests durchgeführt. Die Positiv-Rate der PCR-Tests ging leicht von 5,7 Prozent auf 4,2 Prozent zurück. Allerdings lag dieser 24-Stunden-Wert über dem Schnitt der vergangenen Woche von 3,9 Prozent.

Höchste Schutzrate im Burgenland

Am Montag sind 22.536 Impfungen durchgeführt worden. 2761 waren Erststiche, 4125 waren Zweitstiche und die meisten - nämlich 15.650 bzw. 69,44 Prozent aller durchgeführten Impfungen - Drittstiche. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.729.787 Personen bzw. 75,3 Prozent bereits zumindest eine Impfung erhalten. 6.449.583 Menschen und somit 72,2 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 69,4 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 72,7 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 75,8 Prozent. 77,7 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 84,8 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 88,2 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,4 Prozent und die Gruppe 85plus 85,6 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 11,3 Prozent ausgewiesen.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 77,8 Prozent. In Niederösterreich haben 74 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 72,2 Prozent. Nach Wien (71,2), Tirol (70,9), Vorarlberg (69), Salzburg (69) und Kärnten (68,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 68 Prozent.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich 1.650.597 bestätigte Coronafälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 1.410.808 Personen.

(APA/red.)