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Morgenglosse

Das Quarantäne-Chaos

Noch verwirrender wird es bei den Kindern, in den Schulen.
Noch verwirrender wird es bei den Kindern, in den Schulen.imago images/Kirchner-Media
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Corona hat uns alle ziemlich mitgenommen. Offensichtlich auch jene, die die Regeln erlassen haben und jene, die die Regeln dann irgendwie auslegen.

Kennen Sie sich noch aus? Ja? Nein? Vielleicht? Beginnen wir von vorne: Wie die italophilen Virologen unter uns längst wissen, kommt Quarantäne von quaranta, was so viel wie vierzig bedeutet, also Tage. Bei Corona waren es dann vierzehn, dann zehn, dann fünf, manche hätten nun gern drei, doch Gecko will das nicht.

Die Oberösterreicher wiederum wollen nur noch Infizierte in die Quarantäne schicken, also keine Kontaktpersonen mehr. Die gab es einmal als K1 und K2, mittlerweile gibt es nur noch K. Wörtlich heißt die Kategorie Hochrisikokontakt. Als solcher gilt, wer mit einer infizierten Person länger als 15 Minuten mit weniger als zwei Metern Abstand Kontakt hatte, egal ob indoor oder outdoor. Wobei: Wer dreifach geimpft ist, also geboostert, ist keine Kontaktperson mehr. Kann aber freilich infektiös sein, wie wir gelernt haben.

Noch verwirrender wird es bei den Kindern, in den Schulen. Wer unter zwölf Jahren zweifach geimpft ist, gilt ebenso als geboostert, ist also keine Kontaktperson mehr. Wenn die Klasse allerdings zu ist, ist sie zu. Das ist bei zwei Corona-Fällen der Fall. Die zweifach Geimpften sitzen dann also auch zuhause. Der Vorteil ist wieder perdu. Besonders absurd, wenn in der Schule zuvor auch noch durchgehend Maske getragen wurde.

Kennen Sie sich noch aus? Ja? Nein? Vielleicht?

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