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Interview

Lehrerausbildung: "Der Markt regelt das schon irgendwie"

Die Note Zwei bis Drei gibt Walter Vogel, der neue Chef der PH-Rektorenkonferenz, der Lehrerausbildung in Österreich.
Die Note Zwei bis Drei gibt Walter Vogel, der neue Chef der PH-Rektorenkonferenz, der Lehrerausbildung in Österreich.Hermann Wakolbinger
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Eine Flut an Französisch- und Spanisch-Lehrern befürchtet Walter Vogel zwar nicht. Änderungen bei der Wahl der Studienfächer hält der Chef der Rektorenkonferenz der Pädagogischen Hochschulen trotzdem für sinnvoll.

Vor sechs bzw. sieben Jahren wurde die Ausbildung der Lehrer auf neue Beine gestellt. Welche Note würden Sie der Reform geben?

Walter Vogel: Sie hat sich keine schlechte Note verdient. Sagen wir mal: zwischen Zwei und Drei.

Was muss sich verbessern?

Vor allem in der Organisation ist noch Luft nach oben.

Beginnen wir mit dem Zugang zum Studium. Es gibt für Lehramtsstudien Aufnahmetests. De facto wird aber kaum jemand abgewiesen. Wird die Eignung für den Job genügend überprüft?

Auch da gibt es Luft nach oben. Ein richtiges Assessment-Center wäre gut. Aber das schaffen wir im Moment organisatorisch gar nicht.

In Ländern wie in Finnland werden nur die Besten Lehrer.