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Wirtschaft

Wenn Korruption zur Gefahr für den Wirtschaftsstandort wird

Korruption
Ex-Öbag-Chef Thomas Schmid am Mittwoch, 24. Juni 2020, im Rahmen des Ibiza-U-Ausschusses.(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)
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Österreich fällt im internationalen Korruptionsindex zurück. Die Entwicklung könnte sich negativ auf den Standort auswirken, warnen Ökonomen. Für die Politik gibt es Handlungsbedarf.

Der am Dienstag von Transparency International präsentierte Korruptionsindex 2021 stellt Österreich ein verschlechtertes Zeugnis aus. Auf einer Skala von null (hohes Maß an Korruption) bis 100 (keine Korruption) verlor das Land gegenüber dem Vorjahr zwei Punkte und liegt mit 74 Zählern so niedrig wie seit sechs Jahren nicht mehr. Im internationalen Vergleich liegt Österreich damit aber immer noch im Spitzenfeld (Rang 13) und konnte trotz schlechterer Bewertung als im Vorjahr zwei Plätze gutmachen.

Punkte vergab die NGO etwa danach, ob eine Regierung Korruption erfolgreich eindämmt und ob korrupte Amtsträger strafrechtlich verfolgt oder bestraft werden. Unter Korruption erfasst werden auch Bestechung und Bestechlichkeit, Entwendung öffentlicher Mittel sowie die effektive Strafverfolgung von korrupten Amtsträgern.

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