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Energie

Österreich ist EU-Vorreiter bei Erneuerbaren Energien

imago images/penofoto
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Im EU-Durchschnitt wurden 37 Prozent des verbrauchten Stroms aus "sauberen" Energiequellen erzeugt. In Österreich lag der Anteil bei 78 Prozent.

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromproduktion in der Europäischen Union ist leicht gestiegen: Im Jahr 2020 stammten 37 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus "sauberen" Energiequellen, 2019 waren es 34 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Mittwoch mitteilte. Von den EU-Mitgliedstaaten wurden in Österreich (78 Prozent) und Schweden (75 Prozent) mehr als 70 Prozent des 2020 verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Energien erzeugt.

Ebenfalls hoch war der Anteil in Dänemark (65 Prozent), Portugal (58 Prozent), Kroatien und Lettland (53 Prozent). Schlusslicht bildeten Tschechien (15 Prozent), Luxemburg (14 Prozent), Ungarn und Zypern (12 Prozent) sowie Malta (10 Prozent).

Zwei Drittel durch Wind- und Wasserkraft

Mehr als zwei Drittel des gesamten aus erneuerbaren Quellen erzeugten Stroms entfielen auf Wind- und Wasserkraft (36 bzw. 33 Prozent). Das verbleibende Drittel des Stroms stammte aus Solarenergie (14 Prozent), festen Biokraftstoffen (acht Prozent) und anderen erneuerbaren Quellen (acht Prozent). Solarenergie wird immer beliebter: Im Jahr 2008 machte sie lediglich ein Prozent des in der EU verbrauchten Stroms aus.

(APA)