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Ukraine-Konflikt

Wie Europa und die USA Putin weh tun wollen

Kinder fischen Münzen aus dem „Brunnen der Völkerfreundschaft“ in Moskau. Dieser soll an die Verbundenheit der ehemaligen Sowjetrepubliken erinnern. Davon ist heute nur noch wenig übrig.(c) AFP via Getty Images (ALEXANDER NEMENOV)
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Geld, Gas und weniger gute Freunde. Über die mögliche Wirkung und unerwünschte Nebenwirkungen der westlichen Sanktionspläne gegen Moskau.

US-Präsident Joe Biden ließ am Dienstag aufhorchen, indem er direkte Sanktionen gegen Russlands Präsidenten, Wladimir Putin, in den Raum stellte. Wie diese aussehen könnten, ließ er jedoch offen. Seit Tagen tüfteln die EU und die USA an möglichst wirksamen Sanktionen im Falle einer militärischen Eskalation. Dass es wirtschaftliche Maßnahmen geben wird, scheint sicher. Wie hart diese ausfallen werden, werde davon abhängen, welche Schritte Putin als nächste setzt, heißt es. Je nach Szenario sollen die passenden Antworten gefunden werden.

Im Worst Case eines militärischen Einmarsches auf ukrainisches Territorium droht der Westen, das Land aus dem Swift-System auszuschließen. Ein Ausschluss aus dem internationalen Zahlungssystem würde Russland wirtschaftlich treffen, sind sich Experten weitgehend einig, könnte aber auch auf Europa negativ wirken. „Der härteste Knüppel“ sei „nicht immer das intelligenteste Schwert“, sagte die deutsche Außenministerin, Annalena Baerbock, Anfang der Woche. Vor allem jene Länder, die stark von russischen Gasimporten abhängig sind, wollen die Zahlungskanäle nach Russland offen halten, die für die Abwicklung nötig sind.