Distance Learning

2600 Klassen und neun Schulen wegen Corona geschlossen

Die Zahlen zu den Schulschließungen sind nur "Momentaufnahmen".
Die Zahlen zu den Schulschließungen sind nur "Momentaufnahmen". (c) Die Presse/Clemens Fabry (Clemens Fabry)
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Rund 95 Prozent der Klassen laufen weiter im Präsenzunterricht.

In Österreich sind derzeit laut Einmeldungen der Länder an das Bildungsministerium 2600 Klassen und neun Schulen coronabedingt auf Distance Learning umgestellt. Zur Einordnung: Es gibt in Österreich knapp 6000 Schulen mit rund 58.000 Klassen, damit laufen rund 95 Prozent der Klassen weiter im Präsenzunterricht.

Am Dienstag hatten die Länder noch 1900 geschlossene Klassen eingemeldet, die Zahlen sind derzeit allerdings laut Ministerium nur "Momentaufnahmen". Grund ist die kürzere Inkubationszeit der Omikron-Variante und die mit fünf Tagen relativ kurze Dauer der Klassenschließungen. Während laufend neue geschlossene Klassen dazukommen, kehren auch laufend Klassen wieder in den Präsenzunterricht zurück. Derzeit wird bei einem einzigen Fall in einer Klasse weiter in Präsenz unterrichtet, allerdings müssen die übrigen Kinder dann fünf Tage lang täglich getestet werden. Tritt innerhalb von drei Tagen ein weiterer Corona-Fall in dieser Klasse auf, wird auf Distance Learning umgestellt.

An den Schulen gelten seit Schulbeginn Sicherheitsmaßnahmen, die im November noch einmal verschärft wurden: Schüler und Lehrer müssen etwa durchgehend Maske tragen, dreimal pro Woche wird getestet, davon mindestens einmal mit den aussagekräftigeren PCR-Tests.

Gestaffelte PCR-Tests

Wegen der technischen Probleme des neuen Testanbieters abseits von Wien werden die PCR-Tests derzeit gestaffelt durchgeführt. Bei der Mittwoch-Testrunde haben dabei in Oberösterreich 568 Tests angeschlagen, im Burgenland waren 72 positiv. Beim Dienstags-Test in Niederösterreich waren es 441, am Montag wurden in Salzburg 247 Fälle entdeckt und 603 in der Steiermark.

Einen Einblick, wie es an den Kindergärten aussieht, liefern Zahlen aus Wien. Dort sind in den städtischen Einrichtungen aktuell elf Prozent der Kindergartengruppen wegen Corona-Infektionen geschlossen. Bei den Kinderfreunden sind rund sieben Prozent der 600 Gruppen coronabedingt zu, dazu noch vier kleine Standorte mit nur zwei Gruppen. Bei "Kinder in Wien - KIWI" ist lediglich von einzelnen geschlossenen Gruppen die Rede. >>> Mehr dazu

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(APA)

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