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Im Keller

Tradition Cuvée 3 von Schloss Gobelsburg

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Zu Kaisers Zeiten hätte man dazu „Klassik“ gesagt.

Ich hätte mir gleich denken können, dass ein Telefonat mit Michael Moosbrugger den Rahmen dieser kleinen Kolumne sprengt. Ich habe unlängt ein paar Gläser vom „Tradition Heritage Cuvée 3“ getrunken und wollte nachfragen, wie er auf die Idee gekommen ist. Die Antwort führte von den römischen Kelteranlagen an der Mosel über die industrielle Revolution irgendwann dann doch ins Schloss Gobelsburg. Dort hat Moosbrugger vor vielen Jahren angefangen, Weine im Fass „auf die Seite zu legen“, wie er sagt. Als das Weingut im Vorjahr den 850. Geburtstag feierte, schuf Moosbrugger eine neue Edition: Wein, wie er Anfang des 19. Jahrhunderts gemacht wurde. Es ging nicht um Jahrgang und Aromen, sondern um eine Entwicklung. ­

Im „Tradition Heritage Cuvée 3“ sind ­verschiedene Jahrgänge enthalten, der jüngste ist drei Jahre alt. Grüner Veltliner und etwas Riesling ergeben einen sehr ­intensiven, fruchtbetonten Wein mit feiner Säure. Zu Kaisers Zeiten hätte man dazu „Klassik“ gesagt, meint Moosbrugger.

Schloss Gobelsburg, „Tradition Cuvée 3“, 26,50 Euro ab Hof. www.gobelsburg.at

("Die Presse Schaufenster" vom 28.01.2022)