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Omikron-Welle

38.631 Neuinfektionen, Sieben-Tages-Schnitt über 30.000

Die Schnitt der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen steigt erstmals auf über 30.000.
Die Schnitt der Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen steigt erstmals auf über 30.000.Die Presse / Clemens Fabry
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Es ist der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie: Heute werden 38.631 Neuinfektionen gemeldet. Die Spitalszahlen steigen deutlich an. Seit gestern sind 19 Infizierte verstorben.

Die Omikron-Welle sorgt in Österreich weiter für besonders hohe Infektionszahlen. Gesundheits- und Innenministerien melden heute 38.631 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus - der zweithöchste Wert seit Beginn der Pandemie und der höchste Wert für einen Freitag. Die meisten neuen Fälle wurden am gestrigen Donnerstag mit 43.053 verzeichnet. Am Freitag vor einer Woche waren es noch 25.346 Neuinfektionen innerhalb eines Tages. Der Schnitt der vergangenen sieben Tage steigt damit erstmals auf über 30.000 an und liegt bei 30.423. Die Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern klettert auf 2384,1.

In den Spitälern werden seit gestern wieder deutlich mehr Patientinnen und Patienten mit einer Corona-Infektion behandelt. In ganz Österreich sind derzeit 1395 Infizierte hospitalisiert. Das sind um 80 mehr als am Vortag und bereits um ein Viertel mehr als noch vor einer Woche - in diesen sieben Tagen kamen 287 Infizierte in den Spitälern hinzu. In Wien mussten mit einem Plus von 40,6 Prozent bzw. zusätzlichen 125 Patienten seit vergangenem Freitag vor Niederösterreich mit einem Plus von 39,6 Prozent bzw. zusätzlichen 57 Patienten die meisten weiteren Coronavirus-Erkrankten stationär aufgenommen werden. Auf den Intensivstationen sind seit gestern österreichweit drei Personen hinzugekommen. Innerhalb einer Woche ist die Zahl der Schwerkranken um 16 zurückgegangen. Insgesamt müssen aktuell 183 Schwerkranke intensivmedizinisch betreut werden. 

Innerhalb der vergangenen 24 Stunden gab es 19 weitere Todesopfer zu beklagen. Seit Beginn der Pandemie sind 14.061 infizierte Menschen verstorben. Allein in der vergangenen Woche waren es 88.

Erstmals über 1000 Neuinfektionen im Burgenland

Auch heute ist Wien mit 9599 das Bundesland mit den meisten Neuinfektionen. Im Burgenland ist der Wert mit 1160 zwar im Vergleich am niedrigsten, für das östlichste Bundesland ist es jedoch ein neuer Höchstwert in dieser Pandemie. Auch in drei weiteren Bundesländern werden heute Höchstwerte verzeichnet: In Oberösterreich mit 6704 (bisher 5967), in der Steiermark mit 5874 (bisher 4802) und Vorarlberg mit 1823 (bisher 1591). Niederösterreich meldet 5649 Neuinfektionen, Tirol 3159, Salzburg 2572 und Kärnten 2091.

Wien war am Freitag auch das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz, sie stieg in der Bundeshauptstadt auf bereits 3011,2 an. Es folgten Tirol mit 2899,2, Salzburg mit 2736,5 sowie Vorarlberg mit 2353,2. Dahinter reihten sich Oberösterreich (2265,6), die Steiermark (2090,6), Kärnten (1942), Niederösterreich (1931,5) und das Burgenland (1626).

Positiv-Rate bei 5,1 Prozent

Am Freitag gab es in Österreich den Rekordwert von 282.996 bestätigten aktiven Fälle, um 15.005 mehr als am Tag zuvor. Das sind bereits beinahe so viele aktuell Infizierte wie das gesamte Burgenland Einwohner hat. Laut Statistik Austria lebten am 1. Jänner 2021 im Burgenland 296.010 Menschen.

Österreichweit wurden in den vergangenen 24 Stunden 979.513 PCR- und Antigen-Schnelltests gemeldet. Davon waren 764.256 aussagekräftige PCR-Tests, von denen fielen 5,1 Prozent positiv aus. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich knapp 688.000 PCR-Analysen durchgeführt, die Positiv-Rate lag bei 4,4 Prozent.

72,4 Prozent mit gültigem Impfschutz

Am Donnerstag wurden österreichweit 29.972 Impfungen durchgeführt. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.742.953 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 6.467.136 Menschen und somit 72,4 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Für Kinder bis elf Jahre werden 11,6 Prozent ausgewiesen, bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 69,7 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 72,9 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 76 Prozent.

77,8 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 84,9 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 88,4 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,5 Prozent und die Gruppe 85plus 85,8 Prozent.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 78 Prozent. In Niederösterreich haben 74,2 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 72,3 Prozent. Nach Wien (71,4), Tirol (71), Vorarlberg (69,2), Salzburg (69,2) und Kärnten (69) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 68,1 Prozent.

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(red./APA)