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Let´s make money

Diese vier Aktien wachsen trotz der jetzigen Unruhe am Markt weiter

Das Geschäft mit der Mode läuft blendend. Im Bild: Eine Modeschau 2019 in Paris.
Das Geschäft mit der Mode läuft blendend. Im Bild: Eine Modeschau 2019 in Paris.
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Der Aktienmarkt durchlebt gerade eine nervöse Phase. Zeit, sich widerstandsfähigen Papieren zuzuwenden. Mit diesen vieren schont man seine Nerven - und kann gleichzeitig sein Vermögen vermehren.

Hätte es in Franz Kafkas Werk Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronapandemie gegeben, es wäre vermutlich die eben beschlossene Impflotterie mit dem gesamten Anreizsystem für 1,4 Milliarden Euro (!) bei gleichzeitiger Einführung der Impfpflicht geworden. Schade, dass die Realität gleich traurig ist wie so manche Groteske beim Schriftsteller. Ein Teil des Traurigen liegt daran, dass es sich beim Regierungsbeschluss um eine schlimme und krebsartig wuchernde Spielart der Inflation handelt: Es ist die Illusion, dass alles gratis ist und eine Milliarde mehr oder weniger an Staatsausgaben keine Rolle spielt. Die Illusion – und das ist der Inflationsaspekt dabei – reicht weiter: Es wird so getan, als wäre das Geld dafür vorhanden. Aber das ist es nicht, wenn man es nicht druckt bzw. trotz Staatsverschuldung von 84 Prozent des BIP in Form immer höherer Schulden von der nächsten Generation borgt.

Apropos Inflation: Christine Lagarde, die Chefin der Europäischen Zentralbank, hauptzuständig für Preisstabilität, hat kürzlich einbekannt, dass sie die Teuerung einfach „unterschätzt“ habe. Dabei hätte ihr jeder Bürger im Euroraum älter als zehn Jahre sagen können, dass die Geldentwertung allmählich weh zu tun beginnt.

Man nimmt es mit den Finanzen an den Schaltstellen der Macht offensichtlich nicht und immer weniger genau.

Wer vor diesem Hintergrund wenigstens sein eigenes Geld retten will und dies – auch aus Mangel an Alternativen – mit Aktien versucht, was einem in Österreich nicht leicht gemacht wird, muss derzeit Nervenstärke beweisen. Die dieswöchige und leider auch verspätete Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Geldpolitik zu straffen, blieb in den Details noch zu vage und wird daher als Unsicherheitsfaktor für den Markt aufrecht bleiben. Die Spannungen rund um die Ukraine bleiben als Störfaktor auch bestehen. Und die Firmenergebnisse in der jetzigen Berichtssaison ergeben ein uneinheitliches Bild, sodass sie nur schwer Prognosen zulassen.

Mit großen Schwankungen wird man in den nächsten Wochen also rechnen und leben müssen. Freilich hält neben der Angst auch die Gier wieder Einzug, und Schnäppchenjäger treten auf. Allerdings hätten sie – so meint Edward Moya vom Broker Oanda – neben „buy the dip“ ein neues Motto, nämlich „sell the rally“. Auf Deutsch: Sie suchen bei gefallenen Kursen immer wieder ihre Chance, aber eher nur für kurz, weshalb sie schnell verkaufen.

Wo aber könnte man als Kleinanleger derzeit zukaufen?