Rohstoffe aus der Stadt

Wiener Wein, Bier, Brot und Gebäck

Die Presse/Fabry
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Wien ist wohl das letzte Bundesland, das man mit Landwirtschaft verbindet. Um die Bauern der Stadt sichtbarer zu machen, kommen immer mehr Produkte mit Rohstoffen aus der Stadt auf den Markt.

Die Wiener und die Landwirtschaft – eine schwierige Kombination. Denn einerseits ist man in der Stadt zwar stolz darauf, was innerhalb der Stadtgrenze alles wächst, und schätzt die regionalen Produkte. Das gilt nicht nur für den Wein (wobei Wien mit knapp 700 Hektar Weingärten schon ein Alleinstellungsmerkmal hat). Andererseits werden in der Stadt die Flächen knapp und das Verständnis, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb auch einmal Dreck und Lärm macht, ist besonders in Wohngebieten enden wollend.

Und es gibt weit mehr in der Stadt, als „nur“ den Wein. Gemüsebauern haben in Wien lange Tradition, die sie versuchen aufrechtzuerhalten. Sie kämpfen um ihr Bestehen, auch wenn sie oft geplanten Wohnbauprojekten im Weg stehen und immer weiter an den Stadtrand wandern müssen. Nicht nur die Tradition, auch der gute Boden ist für sie ein wichtiges Argument zu bleiben. Und der ist in Wien, dank dem Donauschwemmgebiet, meist sehr gut.

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