Gastbeitrag

Reale Risken um digitale Gesellschaften

Die ConstitutionDAO versuchte vorigen Herbst, ein Originalexemplar der US-Verfassung zu ersteigern, scheiterte dabei aber.
Die ConstitutionDAO versuchte vorigen Herbst, ein Originalexemplar der US-Verfassung zu ersteigern, scheiterte dabei aber.APA/AFP/YUKI IWAMURA
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Dezentrale Autonome Organisationen nehmen zunehmend am Wirtschaftsleben teil, nicht immer erfolgreich.

Wien. Dezentrale Autonome Organisationen (kurz DAO) sind digitale Gesellschaften, die auf der Blockchain basieren und über automatisierte Prozesse mit der realen und der digitalen Welt interagieren. Sie haben typischerweise keinen Sitz, keine Geschäftsführung und keine eigene Bilanz. Diese virtuelle Struktur wirft die Frage auf, wie DAOs rechtlich einzuordnen sind.

Eine DAO ist in ihrem Kern – wie jede Gesellschaft – ein Zusammenschluss mehrerer Personen, die gemeinsam einen bestimmten Zweck verfolgen. Während etwa bei einer Aktiengesellschaft der Gründungsakt sowie die Organisation in Gesetz und Satzung vorgegeben sind, wird die Struktur einer DAO durch Programmcodes (sogenannte Smart Contracts) festgelegt, die auf der Blockchain dezentral und damit unveränderlich verwahrt werden.

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