Abby Roque, 24, spielt erstmals bei Olympia mit, und ihre Schüsse sind fürwahr historisch: Sie ist die erste Indigene im US-Eishockeykader.
Ehe die Eröffnungsfeier dieser Winterspiele am Freitag (13 Uhr) beginnt, ist in Peking das erste Bully im Frauen-Eishockey längst gefallen. Die Rollen sind klar verteilt, Kanada und Team USA, der Titelverteidiger, sind die Favoriten. Doch hinter der Bande läuft eine Geschichte, die über jede Torlinie hinausreicht.
Von den Amerikanerinnen, die 2018 Gold gewannen, sind dreizehn Spielerinnen wieder dabei. Erstmals im Olympia-Team dabei ist Abby Roque, 24, aus Sault Ste. Marie, US-Bundesstaat Michigan. „Es ist eine kleine Gemeinde, aber eine sehr große Hockeystadt“, sagt sie stolz über ihre Heimat, die mit ihr bei diesen Spielen Geschichte schreibt. Roque ist Mitglied der Wahnapitae First Nation, die ihren Sitz in Ontario hat. Ihr Onkel Larry ist Häuptling ihres Stammes. Abby ist erste indigene Spielerin im Eishockey-Kader der USA.