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Glosse

Valery Gergiev, die Tournee und die Trilokation

MOSCOW, RUSSIA - DECEMBER 23, 2021: Mariinsky Theatre Artistic Director, conductor Valery Gergiev, performs Tchaikovsky
imago images/ITAR-TASS
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An wie vielen Orten kann ein begabter Pultvirtuose gleichzeitig dirigieren, ohne dass für alle merklich etwas schiefläuft?

Figaro hier, Figaro da? Nichts gegen Valery Gergiev. Der ist auch noch dort! Meist gelingt die Bilokation. In Wien begann einst eine „Lohengrin“-Vorstellung verspätet, weil das Taxi, das den Dirigenten vom Flughafen zur Staatsoper bringen sollte, im Stau steckte. Drei Tage später beinah dasselbe Spiel. Da kam der Flieger zu spät in Schwechat an. Die Oper begann jedoch pünktlich, denn Kollege Michael Güttler übernahm den Taktstock. Man wollte das Publikum nicht so lang warten lassen. Irgendwann reißt auch den geduldigsten Gergiev-Verstehern der Geduldsfaden.