Winterspiele 2022 in Peking

René Friedl: „Es gibt immer eine Ecke in der Kurve“

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Rodeln. ÖRV-Cheftrainer René Friedl schwärmt von der Magie des Eiskanals, spricht über Schwung, Speed, Schliff der Kufen, Medaillengeheimnis und 20.000 € für einen Schlitten.

Die Presse: Sie sind seit 2005 Cheftrainer der Rodler, ein Deutscher ist Österreichs Trainer-Doyen. Wie geht das?
René Friedl: Durchhaltevermögen braucht man – und Erfolge! Was 2005 begonnen hatte, nahm eine tolle Entwicklung. Ich war der erste hauptamtliche Trainer. Robert Manzenreiter machte damals viel im Schlittenbau, ich kümmerte ich um die Organisation. Heute haben wir ein größeres Büro, mehr Mitarbeiter, ein größeres Personal bei den Rennen. Jetzt bin ich mehr Manager denn Cheftrainer, mit Bürokratie und Planung beschäftigt. Als Cheftrainer versuche ich immer, dem Team zu geben, was es braucht. Jedes Training muss optimal sein, das ist der Schlüssel zum Erfolg.

Sie führten David Gleirscher 2018 oder die Linger-Brüder 2006 und 2010 zu Olympiagold. Gab es denn nie Jobangebote aus der Heimat? Rodeln ist dort ja Volkssport.

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