Historische Langlauf-Bronze-Medaille ist für Teresa Stadlober mehr als nur eine Genugtuung. Es zeigt ihr, dass Träume wahr werden, Improvisation der Nervenstärke immens helfen kann und wie wertvoll die Zusammenarbeit mit dem Vater ist.
Erstes Olympiarennen der Spiele in Peking und gleich die erste Medaille für Österreich: die Langläuferin Teresa Stadlober hat Großartiges erreicht. Bronze im Skiathlon, zuerst warten in diesem Bewerb 7,5 Kilometer in der klassischen und danach 7,5 Kilometer in der freien Technik (Skating), ist nicht nur Österreichs erstes Edelmetall in China, sondern zugleich Österreichs erste Frauen-Medaille bei Winterspielen und ihr erstes Top-3-Ergebnis bei einem Großereignis.
Erstmals wurde damit also die jahrzehntelange Aufbauarbeit der Loipen-Familie – ihr Vater Alois ist Trainer, Bruder Luis wachselt als Servicemann die Ski, Mutter Roswitha ist seit Oktober 2020 Präsidentin des Skiverbandes (ÖSV) – belohnt. All der Schweiß, Mühen, Tränen, Neustarts und die schier endlosen Trainings – zum ersten Mal bekam die Radstädterin mehr als nur Anerkennung für ihre Leistung bei einem Event zurück.