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Krimi und Wirtschaft

Christian Klinger: „Mit dem Schreiben wird man nicht reich“

Christian Klinger
Christian Klinger[ Kauffmann ]
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Christian Klinger ist Krimi-Autor und hat mit Wertpapieren bisher keine besonders gute Erfahrung gemacht. Hätte er zu viel Geld, würde er es womöglich in den Kopfpolster stecken, sagt er deshalb.

Die Presse: In Ihrem letzten Krimi „Blutschuld“ ging es um Raubgold, also um Geld. Wird mittlerweile aus Habgier mehr gemordet als aus Eifersucht – zumindest in der Literatur?

Christian Klinger: Grundsätzlich bin ich ja die letzte Person, mit der man über Geld reden sollte, vor allem seriös sprechen sollte, um reich zu werden. Ich kann mit Geld überhaupt nicht umgehen. Ich wüsste auch nicht, wie man mit irgendwelchen Strategien zu Geld kommt. Ich kann nur eines mit Gewissheit sagen: Mit dem Schreiben wird man nicht reich.


Dafür wird man ohne Geld auch nicht so schnell ermordet?

Natürlich sind Eifersucht und Geld, oft sogar eine Kombination aus beidem, das klassische Tatmotiv. All unsere Mythen und alttestamentarischen Geschichten haben in gewisser Weise mit Geld zu tun. Ich schreibe ja klassische Krimis und nicht über psychopathische Serienmörder, die ja aus anderen Motiven töten. Was mich beim Lesen dieser Thriller immer wundert: Diese Typen verfügen meistens über eine gute finanzielle Ausstattung.