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Bundesliga

Frühjahrsauftakt Rapid gegen Salzburg wird nicht verschoben

Rapid gegen Salzburg
Rapid gegen SalzburgAPA/HERBERT PFARRHOFER
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Das Schlagerspiel steigt am Mittwoch und damit vor lediglich 2000 Fans in Wien-Hütteldorf.

Das Fallen der Zuschauerbeschränkungen mit kommendem Samstag hat zu Diskussionen um das erste Fußball-BundesligaSpiel dieses Jahres geführt. Der Schlager zwischen Rapid und Red Bull Salzburg steigt am Freitag - also am letzten Tag, an dem nur maximal 2.000 Zuschauer bei einer Veranstaltung zugelassen sind. Bei einer Verschiebung um einen Tag hätten deutlich mehr Fans Einlass ins Allianz Stadion gefunden, der von Rapid eingebrachte Antrag scheiterte aber an Salzburgs Veto.

Die "Bullen" bestreiten am Mittwoch in Wals-Siezenheim in der Champions League das Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Bayern München und hätten im Falle einer Verlegung des Duells mit Rapid einen Tag weniger zur Vorbereitung. Daher erklärte der Meister und Tabellenführer am Dienstagnachmittag, auf dem ursprünglichen Termin zu beharren.

Die Salzburger teilten über Social Media mit: "Der Antrag des SK Rapid ist für uns grundsätzlich nachvollziehbar. Aber im Sinne einer professionellen Vorbereitung auf unser außergewöhnliches Champions League-Achtelfinaleg gegen den FC Bayern München wäre eine so kurzfristige Spielverschiebung aus sportlicher Sicht nicht zu verantworten. Sowohl der Trainingsplan als auch viele andere organisatorische Aspekte sind darauf abgestimmt und basieren auf dem schon seit Langem bestehenden Terminplan. Zu dieser Überzeugung sind in der Vergangenheit auch andere Clubs in vergleichbaren Situationen gelangt."

Emotionaler und finanzieller Schmerz für Grün-Weiß

Wenige Stunden später wandte sich auch Rapid an die Öffentlichkeit, Geschäftsführer Wirtschaft Christoph Peschek sagte: "Wir müssen die Entscheidung mit großem Bedauern zur Kenntnis nehmen, da wir uns sehr auf eine gute Kulisse und einen damit würdigen Rahmen mit unseren fantastischen Rapidfans im Allianz Stadion gefreut hätten. Es schmerzt uns emotional sehr und tut uns für unsere Fans enorm leid. Doppelt bitter ist, dass wir als einziger Klub noch einmal eine Zuschauer-Obergrenze von 2.000 Personen berücksichtigen müssen."

Rein theoretisch könnte das Allianz Stadion im Sechzehntelfinal-Hinspiel der Conference League am 17. Februar gegen Vitesse Arnheim erstmals wieder gefüllt sein. Zuschauer müssen dann wie schon bisher einen 2G-Nachweis erbringen und eine FFP2-Maske tragen.

(APA)