Skispringen. Die Winterspiele in Peking sind Simon Ammanns finales Großereignis. Der Schweizer, 40, gewann 2002 und 2010 Olympiagold. „Simi“ würde ja weitermachen, nur sein Sport hat sich sehr gewandelt.
Großartige Skispringer eint ein Phänomen. Ob Matti Nykänen, Andreas Goldberger, Kazujoshi Funaki oder Sven Hannawald: alle haben fantastische Siege gefeiert. Und doch, irgendwann war ihre Vormachtstellung nach der x-ten Materialrevolution dahin. Was zuvor noch makellos funktioniert hatte, brachte nichts mehr außer Kopfzerbrechen und Enttäuschungen. An Aufgabe dachte keiner, und so verblasste, Sprung für Sprung, neben den Jahren ihr Mythos.
Das gilt auch für den Schweizer Simon Ammann, dessen Stern bei den Winterspielen 2002 in Salt Lake City mit Doppel-Gold glamourös erstrahlt war. 2010 in Vancouver wiederholte er dieses Kunststück. Und jetzt sitzt er bei den Spielen in China bei seinem letzten Großereignis. Denn danach soll für „Simi“ Schluss sein.