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Gastkommentar

Appelle reichen nicht, um Impfkritiker zu überzeugen

(c) Peter Kufner
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Warum professionelle Kommunikation der Gamechanger in der Bewältigung der Coronapandemie ist.

Nach mittlerweile fast zwei Jahren Pandemiebekämpfung schwindet das Vertrauen in das Krisenmanagement der Regierung mehr und mehr. Und damit auch die Bereitschaft der Bevölkerung, die Coronamaßnahmen mitzutragen. Vor dem Hintergrund hochgeschaukelter Emotionen und der öffentlichen Diskussion rund um die Impfpflicht sind neue Perspektiven im Kommunikationsmanagement das Gebot der Stunde. Entwickelt und umgesetzt von Expertinnen und Experten, die in der dynamischen, vernetzten Informationswelt zu Hause sind und wissen, wie Menschen Medien nutzen.

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Inkonsistente politische Botschaften haben die Menschen in Österreich genauso verunsichert wie die Fülle der täglichen Covid-Informations- bzw. -Desinformationsdosis in den Medien. In den Echokammern der sozialen Netzwerke gefangen, nehmen Nutzerinnen und Nutzer hauptsächlich jene Informationen wahr, die ihre Meinung bestätigen. Hinzu kommt, dass Wissenschaftskommunikation in Österreich im Gegensatz zu angelsächsischen Ländern stiefmütterlich behandelt wird. Mit Ausnahme einer Handvoll erfolgreicher Vermittlungsformate, wie der „Science Busters“ oder des YouTube-Kanals der Chemikerin Mai Thi Nguyen, existiert im deutschsprachigen Raum keine bewährte Plattform, die wissenschaftliche Inhalte faktenorientiert und verständlich aufbereitet und dabei „rockt“.