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Management

Executive Presence ausbauen

Kompetenz als Grundlage
Kompetenz als Grundlagedpa/Oliver Berg
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Kolumne "Hirt on Management": Folge 170. Was Executive Presence ist und wie Sie diese bei Sich ausbauen. Teil 1.

Executive Presence ist ein Schlüssel zur Wirksamkeit und Beförderbarkeit von Managerinnen und Managern.

Es geht dabei darum, von anderen als Mensch von Substanz und Seriosität wahrgenommen zu werden, jemand den man respektiert, dem es sich lohnt zuzuhören und dessen Empfehlungen man vertraut.

Kompetenz als Grundlage

Die Grundlage, um als jemand von Substanz angesehen zu werden, ist Kompetenz, also wenn man sowohl in der Sache, als auch im Bezug auf den Prozess um zu produktiven Ergebnissen zu gelangen, über das notwendige Wissen, Erfahrungswissen und die erforderliche Methodenkompetenz verfügt („Confidence through Competence“).

Darüber hinaus haben sich in der Praxis folgende Gewohnheiten und Verhaltensweisen bewährt, um die eigene Executive Presence zu erhöhen:

Körpersprache

Kommen Sie nicht mit Tonnen von Gepäck, mehreren Taschen und Stapeln von Unterlagen daher, das ist nicht die Art und Weise wie Topmanager und Topleute daherkommen. Eine Aktentasche reicht, lassen Sie Ihr Gepäck an der Rezeption.

Aufrechte, offene Körperhaltung vermittelt Souveränität und Selbstsicherheit. Auch am Besprechungstisch, aufrechte und offene Körperhaltung.

Sitzen Sie mittig am Sessel unter leichter Nutzung der Lehne, weder zu weit zurückgelehnt, noch zu weit nach vorne gelehnt.

Lehnen Sie sich nur dann bewusst leicht nach vorne, wenn Sie einen wichtigen Punkt machen oder wenn es notwendig ist, um mit anderen aktiv zu kommunizieren.

Gutes Benehmen

Achten Sie auf Ihr Benehmen. Beachten Sie die guten Umgangsformen und die Businessetikette. Verstehen Sie, wie man Menschen richtig begrüßt und sich in Gesellschaft richtig verhält.

Kleider machen Leute

Achten Sie darauf, dass ihre Kleidung, Accessoires und Auftreten, die einer erfolgreichen Person sind.

Tragen Sie einen gepflegten, hochqualitativen Anzug, verwenden Sie angemessene Accessoires (Uhr, Stift, etc.).

Achten Sie auf eine gute Rasur, Haarschnitt, geputzte Brille und hochqualitative, geputzte Schuhe.

Erfolgreiche Menschen sind gerne mit erfolgreichen Menschen zusammen.

Wieso sollte ein Geschäftspartner mit jemandem zusammen arbeiten, der offensichtlich nicht mal so erfolgreich ist, dass er sich gute Kleidung leisten kann bzw. schon in seinen eigenen Angelegenheiten mangelnde Sorgfalt zeigt?

Fokus und Konzentration

Stellen Sie sicher, dass Ihr Mobiltelefon abgeschaltet ist und Sie sich voll auf Ihre Gesprächspartner konzentrieren können.

Lassen Sie ausreichend Pausen und Erholungsmöglichkeiten zwischen wichtigen Gesprächen und Besprechungen, damit Sie nicht gehetzt, sondern pünktlich und fokussiert ankommen. 

Lernen Sie Techniken, um sich in nur wenigen Minuten zu entspannen und auf die nächste Aufgabe wieder voll konzentrieren zu können.

In der nächsten Kolumne beschäftigen wir uns mit weiteren Elementen der Executive Presence.

 

Das Wichtigste in Kürze

Wenn Sie als Person von Substanz wahrgenommen und respektiert werden möchten, dann treten Sie auch als solche auf.

In „Hirt on Management“ beantwortet Michael Hirt, Managementexperte und -berater, Executive Coach, Keynote Speaker und Buchautor alle 2 Wochen Fragen von ManagerInnen zu herausfordernden Situationen und kritischen Managemententscheidungen.

Schicken Sie Ihre Fragen an Michael Hirt an: karrierenews@diepresse.com

Die Fragen werden anonymisiert beantwortet.

Ausblick: Die nächste Kolumne von Michael Hirt erscheint am 24. Februar 2022 zur Frage: Executive Presence ausbauen. Teil 2.

 

 

Hier finden Sie die gesammelten Kolumnen.

Michael Hirt ist Managementexperte und -berater, Executive Coach, Keynote Speaker und Buchautor. Hirt verhilft Führungskräften zu außergewöhnlichen Leistungs- und Ergebnissteigerungen, mit hoher Auswirkung auf den Erfolg ihres Unternehmens. Er studierte in Österreich, den USA (Harvard LPSF) und Frankreich (INSEAD MBA) und ist weltweit tätig.

Gastkommentare und Beiträge von externen Autoren müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen.

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