Urschitz meint

Wie man Geld ausgibt, das man nicht hat

Eine Möglichkeit, Geld auszugeben: Freibier für alle.
Eine Möglichkeit, Geld auszugeben: Freibier für alle.(c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
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Beim Verbraten von geliehenem Geld brechen offenbar alle Dämme.

Die eine Milliarde Euro teure und (bei gleichzeitiger gesetzlicher Impfpflicht) himmelschreiend unsinnige Impflotterie ist glücklicherweise gescheitert. Das lässt Regierung und Opposition über die Frage rätseln, wofür man das dafür vorgesehene Geld nun ausgeben soll. Coronaprämie für besonders belastete Berufsgruppen? Verbesserung der Pflegefinanzierung? 500-Euro-Gutschein für alle Dreifachgeimpften? Freibier für alle?

Letztere Forderung ist, zugegeben, noch nicht auf dem Tisch, aber jedenfalls wird jetzt aufgeregt diskutiert, was man mit dem „zur Verfügung stehenden Geld“ anstellen solle. Und spätestens da greift man sich an den Kopf: Leute, ihr habt das Geld nicht! Es steht nicht „zur Verfügung“! Ihr müsst es euch erst ausleihen! In einer Zeit, in der dieses Land gerade die nominell höchste Steuerbelastung aller Zeiten bei der nominell gleichzeitig höchsten Staatsverschuldung aller Zeiten erlebt!

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